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Allgemeines über den LZ-G:

Der LZ-G Stormarn ist eine Einheit des Kreisfeuerwehrverbandes Stormarn, die ursprünglich für die Gefahrenfeststellungen durch atomare, biologische und chemische Kampfmittel und der Dekontamination von Personen, Gerät und Gelände in einem möglichen Verteidigungsfall ausgerüstet ist. Träger des LZ-G ist der Kreis Stormarn. 

Seit vielen Jahren jedoch liegen die Schwerpunkte bei der Gefahrenabwehr bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern. Auf Anforderung unterstützen wir die Wehren bei der Bewältigung der ABC-Lagen. Grundlage hierfür ist das Brandschutzgesetz und der LZ-G Erlass des Landes Schleswig-Holstein. Weiterhin sind wir eine Katastrophenschutzeinheit.

Um eine schnellere Ausrück- und Ankunftszeit an der Einsatzstelle gewährleisten zu können ist der LZ-G mit seinen 11 Einsatzfahrzeugen dezentral im Kreisgebiet stationiert,  Dabei sind 6 Fahrzeuge in der Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau bei Bad Oldesloe sowie jeweils 1 Fahrzeug bei den Freiwilligen Feuerwehren in Reinfeld, Bargteheide, Trittau, Glinde und Hoisdorf stationiert.

Zur Zeit besteht die Bereitschaft aus 61 ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden unterschiedlicher Feuerwehren des Kreises. Die vielfältigen Aufgaben im LZ-G erfordern ein hohes fachspezifisches Wissen und eine entsprechende Ausbildung. Dieses Wissen müssen sich die Kameraden  zusätzlich neben ihrem Dienst in der örtlichen Feuerwehr aneignen. 

Neben den Lehrgängen Atemschutzgeräteträger und ABC Einsatz, die vom Kreisfeuerwehrverband durchgeführt werden, sind weitere Lehrgänge auf der Landesfeuerwehrschule Schleswig- Holstein zu absolvieren: ABC- Erkundung, ABC- Dekontamination, Führen im ABC- Einsatz I und II. Ergänzt werden diese Lehrgänge um aufgabenbezogene Lehrgänge.

Geführt wird der Gefahrgutzug vom Bereitschaftsführer sowie dem stellvertretenden Bereitschaftsführer. Ihnen unterstehen die Zugführer der Einsatzzüge I und II sowie der Gruppenführer der Führungseinheit, die mit sechs weiteren Gruppenführer die Ausbildung des LZ-G durchführen. Unsere Gerätewarte und Maschinisten sorgen ehrenamtlich dafür, das unsere Fahrzeuge und Geräte immer einsatzbereit sind.

Die Führungseinheit:

Die Führungsgruppe besetzt das ELW sowie den Kommandowagen und übernimmt die Einsatzabschnittsleitung des LZ-G im Einsatzfall. Die Gesamteinsatzleitung wird jedoch nicht vom LZ-G übernommen, sie verbleibt beim Wehrführer. Sie hält die Kommunikationverbindung aufrecht, führt die Einsatzdokumentation durch und ist für Recherchen zuständig. Lagebesprechungen und die Koordination der eingesetzten Kräfte wird ebenfalls vom ELW aus durchgeführt. 

Der Einsatzzug 1: 

Die Einsatzzug 1 wird an einer Einsatzstelle im unmittelbaren Gefahrenbereich tätig. Im Gefahrenbereich werden die Kameradinnen und Kameraden bei Bedarf unter spezieller Schutzbekleidung (Chemikalien-, Kontaminations- oder Infektionsschutzanzug) tätig. Nach Auswertung der Erkundungsergebnisse werden Maßnahmen festgelegt, die zu einer Verhinderung der Schadensausweitung führen, wie z.B. Auffangen, Abdichten, Umpumpen usw. 

Die Einsatzfahrzeuge des Einsatzzuges 1 (Gerätewagen- Gefahrgut, zwei Reaktorerkunder, ABC-Erkundungskraftwagen und ein Mehrzweckfahrzeug) bringen dabei von ihren dezentralen Standorten Mannschaft und Gerät zum Einsatzort. Auf Anforderung der örtlichen Einsatzleitung kann bei einer unklaren Lage nur ein Teil des Einsatzzuges 1 alarmiert werden, z.B. für Rauchgasmessungen. Bei Bedarf wird der Zug 1 durch den Einsatzzug 2 personell unterstützt. 

Der Einsatzzug 2:

Der Einsatzzug II ist für die Dekontamination der Einsätzkräfte, betroffener Zivilpersonen sowie für Geräte, Fahrzeuge und Gelände zuständig, er führt bei atomaren und chemischen Unfällen Messungen außerhalb des Gefahrenbereiches durch und stellt die Versorgung des LZ-G mit Verbrauchsgütern sicher. Außerdem stellt er bei Bedarf das Ablösepersonal des Einsatzzug I.


Es stehen hierfür fünf Fahrzeuge (Gerätewagen- Dekontamination, Gerätewagen Logistik, Dekontaminationsfahrzeug Personen und Mehrzweckfahrzeug) sowie ein Rettungsboot zur Verfügung. 


Grundlage für die Alarmierung ist der Gefahrgutalarmplan des Kreis Stormarn (pdf). Der LZ-G kann im Bedarfsfall aufgeteilt alarmiert werden. Dafür gibt es unterschiedliche Schleifen. Welche Fahrzeuge bei welchen Schleifen ausrücken entnehmen Sie bitte den einzelnen Fahrzeug-Datenblättern auf den folgenden Seiten.

 

info@lzg-stormarn.de