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08.04.2015

Bootseinsatz auf dem LZ-G Stormarn

 

 

Vor das Wehr am Grabauer See sind zwei Abschnitte eines gefällten Baumes getrieben worden. Diese haben wir soeben entfernt. Außerdem soll der See wieder höher aufgestaut werden Daher haben wir zusätzliche Schotten in das Wehr eingebracht. Eigentümer des Grabaier Sees ist die Kulturstiftung Stormarn, mit der wir als LZ-G kooperieren.

 


 

13.12.2014

Alarmübung in Trittau

 

 

Vollalarm für den LZ-G Stormarn heute um 09:11 Uhr. Vermisste Personen in einem Betriebsgebäude nach offensichtlichem Austritt von Gefahrgut in Trittau. Zum Jahresende mussten wir im Rahmen dieser Übung unser Wissen nochmals abrufen. Wir fü...hrten die Personenrettung durch und haben unter Chemikalienschutzanzügen die Behälter mit Gefahrgut geborgen. Außerdem haben wir unseren neuen Überdrucklüfter eingesetzt. Neben der Belüftung einer Halle haben wir damit eine Wasserwand gestellt und den Leichtschaumgenerator in Stellung gebracht. Zum Übungsende gab es eine leckere Suppe von der Logistikgruppe des ASB Stormarn. 
 
           
         

 


 

26.04.2014

Alarmübung in Siek

14:30 Uhr: Alarm für die Feuerwehren Siek, Meilsdorf und Braak, auch der Löschzug-Gefahrgut, der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und eine Transportkomponente der SEG werden alarmiert. In einem Logistikzentrum ist es zu einem Feuer gekommen, wodurch die Kühlanlage beschädigt wurde und eine Freisetzung von Ammoniak zur Folge hatte. Mehrere Personen im Gebäude werden vermisst. Diese anspruchvolle Lage, zum Glück nur eine Übung, forderte die eingesetzen Kräfte, die von der Übung vorher nichts wussten.

Neben der Rettung der acht vermissten und verletzten Personen, die durch die SEG versorgt wurden, gab es eine weitere Einsatzaufgabe: Ein Techniker wurde im Maschinenraum der Kühlung vermisst. Der eingesetzte Trupp unter Atemschutz verunfallte jedoch selbst und wurde durch das Ammoniak kontaminiert (oberflächlich verschmutzt). Nach der Rettung der beiden Kameraden durch den Rettungstrupp (der Maschinenraum ist über eine Außentreppe mit 48 Stufen zu erreichen), übernahm der Rettungsdienst die Dekonktamination der beiden Verletzten. Danach wurde durch den LZ-G die undichte Stelle lokalisiert und abgedichtet.

Die über 100 eingesetzten wurden abschließend vom ASB Betreuungsgruppe verpflegt, und dann konnte jeder wieder nach 2 1/2 Stunen  seinen geplanten Wochenendaktivitäten nachgehen.

Hier eine Video von www.rtntvnews.de und einige Bilder.

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19.10.2013

Einweihung des Erweiterungsbaus bei der Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau

Im Rahmen einer Feierstunde mit über 250 Gästen wurde der 2,8 Millionen Euro teure Erweiterungsbau offiziel in Berieb genommen. Neben einem neuem Atemschutzzentrum wurde eine Wartungshalle und ein neues Tauschlager erbaut. In den letzten Jahren wurden in Nüzschau 5,5 Millionen Euro in die Liegenschaft investiert.

Hier einige Bilder von der Veranstaltung.

 

           
             

 

25.09.2013

 

Alarmübung in Reinfeld

 

Vollalarm für den LZ-G Stormarn. Unbekannte Flüssigkeit läuft in Reinfeld aus. Die Freiwillige Feuerwehr benötigt Unterstützung durch den LZ-G. Zum Glück war es nur eine Alarmübung, die wir heute in Zusammenarbeit mit den Reinfelder Kameraden durchführten. Vielen Dank nach Reinfeld für die tolle Zusammenarbeit.

 

 

           
             

 

07.09.2013

 

Bootsausbildung

 

Auf dem Herrenteich in Reinfeld wurden neun Kameraden die die Handhabung und Führung unseren Feuerwehrboots Christa eingewiesen.

 

       
         

 

07.09.2013

 

Fahrsicherheitstraining

 

Drei Kameraden waren zum Fahrsicherheitstraining, um die Einsatzfahrzeuge auch in Extremsituationen besser beherschen zu können. Nach eigenen Angaben kostete die Ausführung  der Fahrmanöver schon einige Überwindung.

 

       
       

 

28.07.2013

 

Videodreh Baywatch

 

Aus einer so daher gesagten Idee wurde ernst. Unser Kamerad Sascha Grimlitza warf in der Raum: Es ist Sommer, lass uns doch mal das Baywatchintro im CSA nachdrehen. Warum nicht?

 

Innerhalb von einer Woche wurde alles organisiert und mit sehr viel Spass wurde das Video gedreht. Der Schnitt ist fertig und das Ergebniss kann jetzt auf YouTube gesehen werden. Viel Spass!!!

 

Fotos vom Drehtag:

 

       
   

 

 

 

 

       

 

 

 

 

 

       
         

 


10.06.2013 

 

Bootstaufe

Als einer ihrer letzten Amtshandlungen hat die Kreispräsidentin des Kreis Stormarn Frau Christa Zeuke als Namensgeberin das neue Rettungsboot des LZ-G auf den Namen Christa getauft..

 

Das Rettungsboot wird dem Löschzug-Gefahrgut Stormarn von den Stiftungen der Sparkasse Holstein, Sparkassen Kulturstiftung Stormarn als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die Stiftung benötig das Boot ab und an für den Grabauer See. Ansonsten steht es dem LZ-G für seine Aufgaben sowie bei Bedarf den Stormarner Feuerwehren zur Verfügung.

Weitere Informtionen zu dem Rettungsboot gibt es hier.

 

 


19.04.2013

 

Neuer Erkunder für den Standort Trittau übernommen

 

Eine Ära geht zu Ende. Von den vier in den Jahren 1989 und 1990 im LZ-G Stormarn in Dienst gestellten orangenen Reaktorerkundern wurde jetzt der letzte Erkunder außer Dienst genommen. Den durch die Kernkraftwerksbetreiber finanzierte, nach einem landesweiten einheitlichem Konzept gebaute neue Reaktorerkunder wurde durch uns bei der Firma gsf heute abgenommen und umgehend in Dienst gestellt. Ein baugleiches Fahrzeug ist bereits am Standort Bargteheide vorhanden. Eine nähere Beschreibung des Fahrzeuges ist hier zu lesen.

 

 

 

 

 

 


 

12.04.2013

Auszeichnung von LZ-G Mitgliedern

 

Auf der Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Stormarn wurden unsere Kameraden Sascha Grimlitza, Peter Wulf, Stephan Del Fiol, Benjamin Triller, Sebastian Trau und Martin Wiedemann für ihre über zehnjährige Mitgliedschaft durch unseren Kreisbrandmeister Gerd Riemann mit der Stormarner Feuerwehrehrenmedalie ausgezeichnet.

Sven Höhnke hat sich viele Jahre mit enormen zeitlichem Engagement als Gerätewart für den LZ-G engagiert. Für diese und andere besondere Leistungen wurde er mit dem Schleswig-Holsteinischen Feuerwehrehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet.

 


 

30.03.2013

Besuch aus Berlin

 

Heute hatten wir Besuch aus Berlin: Wie jedes Jahr hilft die Freiwillige Feuerwehr Berlin Suarez www.berliner-feuerwehr.de/suarez0.html der Glinder Feuerwehr beim Osterfeuer. Dieses Jahr stand ein Besuch beim LZ-G Stormarn in Nütschau auf dem Plan. Gern haben wir den Kameraden unsere Wache und Fahrzeuge gezeigt.

 

 


 

18.02.2013

ABC-Erkundungskraftwagen steht jetzt in Glinde

Mit dem Standort in Glinde für unseren ABC-Erkundungskraftwagen haben wir unsere Präsens im südlichen Teil des Kreises Stormarn stärken können. Nach jahrelanger Vorbereitung konnten wir nunmehr das bisher in Nütschau stationierte Fahrzeug im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Glinde einstellen. Da wir mittlerweile 5 Kameraden haben, die aus der Wehr Glinde kommen, wird dieses Fahrzeug sehr schnell zum Einsatzort ausrücken können. Unsere Alamierungszeiten werden sich daher für Einsätze im Südkreis verkürzen. Wir bedanken uns bei der Wehrfhrung der FF Glinde für die Unterstützung.

 

Der neue Funkrufname ist 80/93/1, auf dem Foto ist noch der alte Funkrufname auf die Windschutzscheibe geklebt.


 

28.12.2012

Auszeichung von LZ-G Mitgliedern

 

Auf der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverband Stormarn wurden Martin Bornhöft, Matthias Stark, Markus Friggemann, Martin Dillig, Sven Denker, Kai Willi Bredenkamp und Claus Havemann mit der Stormarner Feuerwehrehrenmedallie ausgezeichnet. Alle Kameraden sind seit über zehn Jahren Mitglied im Löschzug-Gefahrgut Stormarn. Herzlichen Glückwunsch den geehrten Kameraden.


 

14.12.2012

 

aus der Pressemeldung des KFV-Stormarn:

 

Feuerwehr in Stormarn gut aufgestellt

Drei neue Spezialfahrzeuge für den Löschzug Gefahrgut (LZ-G)

 

   
   

 

Travenbrück (ots) - Obwohl Weihnachten nicht mehr fern, kam Klaus Plöger ohne roten Mantel und Zipfelmütze in das Feuerwehr-Ausbildungszentrum Nütschau (Stormarn). Im Gepäck hatte der Landrat aber Schlüssel und Papiere für drei neue Spezial-Einsatzfahrzeuge, die er ganz amtlich an den Kreisfeuerwehrverband Stormarn übergab. Dabei handelt es ich um ein Reaktor-Erkundungs-Gruppenfahrzeug (Reaktor-Erkunder) und zwei Mehrzweckfahrzeuge (MZF) für den Löschzug Gefahrgut (LZ-G). Die Fahrzeuge wurden vom Kreis Stormarn und dem Land angeschafft und werden an verschiedenen Feuerwachen im Kreisgebiet stationiert. " Die Neubeschaffungen geben uns die Möglichkeit, auch bei großen und außergewöhnlichen Schadenslagen schnell reagieren und effektiv helfen zu können", sagte Plöger bei der Übergabe an Kreisbrandmeister Gerd Riemann und LZ-G-Bereitschaftsführer Claus Havemann.

Der rund 230 000 Euro teure Reaktor-Erkunder ist angeschafft worden, um bei Unfällen mit radioaktiven, chemischen und biologischen Stoffen Messungen vorzunehmen und gefährliche Gase und Flüssigkeiten zu diagnostizieren. Dafür kann das geländegängige Allradfahrzeug direkt in verseuchtem Gelände operieren und mit einer integrierten Sonde Schadstoffe und Radioaktivität messen. Die Daten werden mit der bordeigenen Computertechnik sofort ausgewertet und auf einem Bildschirm sichtbar gemacht. "Die erlangten Ergebnisse können dann rasch zur weiteren Analyse direkt aus dem Fahrzeug heraus an die Fachleute in den Landesbehörden übermittelt werden", erläutert Havemann die Einsatzmöglichkeiten. Dazu ist der Mercedes Sprinter mit den modernsten Kommunikationsmitteln wie Funk, Telefon, Fax und Internet ausgerüstet. Außerdem verfügt er über einen Teleskop-Lichtmast. Diese Ausstattung ermöglicht es, dass der Reaktor-Erkunder auch bei alltäglichen Einsätzen als Einsatzleitwagen (ELW) eingesetzt werden kann. Zur Beladung gehören Stromerzeuger, Atemschutzgeräte, Wärmebildkamera, ABC-Schutzanzüge und weitere mobile Messtechnik. Die Entwicklung des Fahrzeuges dauerte vier Jahre. Das Konzept wurde vom Innenministerium, den Landes-Feuerwehren und den Kernkraftwerksbetreibern erarbeitet. Der Reaktor-Erkunder löst ein Vorgängerfahrzeug aus dem Jahre 1989 ab und ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide stationiert. Das Mehrzweckfahrzeug (MZF) Mercedes Vito (Kosten 60 000 Euro) ist für den schnellen Transport von Materialproben direkt von den Einsatzorten zu den verschiedenen Analysenstellen in Hamburg und Lübeck konzipiert und wird auch als Mannschaftstransporter genutzt. Standort ist die Kreisfeuerwehrzentrale in Nütschau. Für den Transport von Mannschaften und Material ist auch das zweite Mehrzweckfahrzeug vorgesehen. Der Mercedes Sprinter steht einsatzbereit im Feuerwehrhaus Hoisdorf.

 

Bilder und Bericht: Kreisfeuerwehrverband Stormarn, Otto Heydasch

 

17.11.2012

aus der Pressemeldung des KFV-Stormarn:

Gefahrgut-Spezialisten übten den Ernstfall

Travenbrück (ots) - Nachmittags in Stormarn: Viele Bürger sahen die Feuerwehr in Alarmfahrt. Die Beschriftung der Fahrzeuge war nicht zu übersehen. "LZ-G" stand in großen Buchstaben auf den Einsatzfahrzeugen, die in Richtung Todendorf unterwegs waren. Es handelte sich um eine Alarmübung des Löschzug-Gefahrgut (LZ-G) des Kreises Stormarn. Die Experten für Gefahrgutunfälle übten zusammen mit den Feuerwehren Mollhagen und Todendorf den Ernstfall.

Das Szenario: Polizisten hatten bei der Überprüfung eines LKW an der Altenfelder Straße festgestellt, dass von der Ladenfläche des Sattelaufliegers großflächig Flüssigkeit tropfte. Da es sich dabei offenbar um konzentrierte Schwefelsäure handelte, wurde die Kontrollstelle weiträumig abgesperrt und die Feuerwehr gerufen. Schwefelsäure wirkt ätzend und kann schon bei Berührung kleiner Mengen Haut und Augen stark schädigen. Noch während der Anfahrt rüstete sich ein Trupp mit schwerem Atemschutz aus. Sofort nach Eintreffen am Einsatzort ging dieser zur Lageerkundung in den Gefahrenbereich vor. Gleichzeitig rüsteten sich weitere Trupps unter schwerem Atemschutz mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) aus. Während die Kräfte am LKW die Lage sondierten und feststellten, das auf der Ladefläche ein 1000-Liter-Container (IBC) schadhaft war und größere Mengen 97%ige Schwefelsäure austraten, wurde ein Dekontaminationsplatz eingerichtet und eine Wasserversorgung aufgebaut. Nachdem die CSA-Kräfte den schadhaften Behälter identifiziert und von der restlichen Ladung befreit hatten, wurde die Leckage zunächst provisorisch abgedichtet um ein weiteres Austreten von Flüssigkeit zu verhindern. Da die Bergung des IBC wegen der Beschädigung nicht möglich war, entschied sich die Einsatzleitung, die Säure in einen Ersatzbehälter umzupumpen. Hierzu kam eine elektrische Fasspumpe zum Einsatz. Nach der Bergung der Säure wurden die Restmengen auf Straße und Ladefläche mit speziellen Bindemitteln aufgenommen und entsorgt. Nach drei Stunden war die Übung beendet, die Ziele - Sichern und Erkunden der Einsatzstelle, Identifizierung, Sicherung und Umpumpen des Gefahrgutes sowie die Dekontamination der eingesetzten CSA-Träger - waren erreicht. Einsatzleiter Marc Strangmeyer (Wehrführer Todendorf) und LZ-G-Bereitschaftsführer Claus Havemann zeigten sich mit dem Übungsverlauf zufrieden. " Die Lage wurde zielgerecht abgearbeitet und obwohl es für uns ein klassischer Einsatz war, wurden kleinere Schwachpunkte erkannt, die nun in der weiteren Ausbildung vertieft werden müssen", sagte Havemann. Strangmeyer lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit der Kräfte und dankte dem Spediteur, der den LKW für die Übung zur Verfügung gestellt hatte. 63 Feuerwehrleute mit zwölf Lösch- und Spezialeinsatzfahrzeugen hatten an der Übung teilgenommen.

 

       

 

       

Bilder und Bericht: Kreisfeuerwehrverband Stormarn, Otto Heydasch

 


 

08.06. bis 10.06.2012

LZ-G Stormarn auf dem Schleswig-Holstein Tag

Die Löschzüge Gefahrgut Herzogtum Lauenburg, Kreis Segeberg, Kreis Pinneberg und Stormarn haben sich auf dem Schleswig-Holstein Tag, dem großen Fest des Ehrenamtes, der Öffentlchkeit vorgestellt. Hier einige Fotos:

 

       
   

 

 

 

 

       
         

 

       
         

 

       
   

 

   

 

       
         

 

       
   

 

 

 


 

12.04.2012

Kommandowagen in Dienst gestellt

 

Heute haben wir den neuen Kommandowagen in Dienst gestellt. Sie dient der Bereitschaftsführung als Einsatzfahrzeug. Eine weitere wichtige Aufgabe ist der Probentransport. Wir arbeiten mit der Berufsfeuerwehr Hamburg bei der Auswertung von Proben zusammen. Die Proben müssen zur Technik- und Umweltwache gebracht werden. Das Fahrzeug ist daher mit einer Probenahmeausstattung ausgerüstet.


 

04.12.2011

Jahresabschluss LZ-G

Am Freitag (02.12.2011) hatten wir unsere traditionelle Jahresabschlussveranstaltung mit einem leckeren Grünkohlessen in der Kantine des Kreisfeuerwehrverbandes Stormarn. Mit Beteiligung unseres Kreiswehrführers Gerd Riemann wurde auf die Ereignisse des fast abgelaufenen Jahres zurückgeblickt.

Prägend für den LZ-G ist sicherlich der Wegfall des Wehrdienstes in diesem Jahr. Ein nicht unerheblicher Anteil an Neumitgliedern konnte durch die Freistellung vom Wehrdienst motiviert werden bei uns mitzuwirken. Wie erwartet haben sich in diesem Jahr einige Mitglieder entschieden, nicht weiter im LZ-G mitzuwirken. Glücklicherweise hatten wir in den letzten zwei Jahren einen sehr starken Zulauf an Neumitgliedern. Die Personalausstattung ist auf das Niveau der Jahre 2000 bis 2008 zurückgegangen und somit weiterhin ausreichend und die Einsatzbereitschaft gut sichergestellt. Auffallend war aber auch, dass kaum Neumitglieder gewonnen werden konnten. Zum Ende des Jahres verspüren wir aber wieder eine deutlch ansteigende Nachfrage. Wir sind sehr zuversichtlich, zu Beginn des neuen Jahres einige Neumitglieder begrüßen zu können.

So werden wir nächstes Jahr unsere Aktivitäten zur Neumitgliedergewinnung ausweiten. Wir freuen uns über jeden Interessenten, der sich auf einem Dienst einfach mal anschaut, wie wir unsere Dienste gestalten.

Weitere Höhepunkte des fast abgelaufenden Jahres: Indienststellung der neuen Wäremebildkamera, ABC-Pulver Löschcontainer, Dekondusche und Reaktorerkunder für den Standort Bargteheide.


 

28.11.2011

Neuen Reaktorerkunder in Bargteheide in Dienst gestellt

Heute haben wir im Rahmen einer kleinen Feierstunde den neuen Reaktorerkunder in Bargteheide in Dienst gestellt,

Das Fahrzeug hat eine umfangreiche atomare und chemische Messausstattung. Vier Chemikalienschutzanzüge, vier Pressluftamtemgeräte und sechs Kontaminationsschutzanzüge stehen als persönliche Sonderausstattung zur Verfügung. Neben den in der Feuerwehr üblichen Funkgeräten steht ein Handy, Fax und ein mobiler Internetanschluss zur Verfügung. Durch das Allradfahrgestell mit Automatikgetriebe ist der Erkunder geländetauglich. Weitere Einzelheiten gibt es in den nächsten Tagen in der Rubrik Fuhrpark.

 

       
   

 

 

 

       
   

 

 

 

 

       

 

 

 

 

 


 

19.11.2011

MZF als Ersatz für den Hoisdorfer Erkunder

So, nun steht die Entscheidung. Als Ersatz für den Erkunder Hoisdorf haben wir vor einigen Tagen einen Mercedes Sprinter 5 Tonnen bestellt, also baugleich zum Mehrzweckfahrzeug 99/14. Das war schon ein hin und her, Anfang der Woche sah es nach einem VW aus. Das Fahrgestell bekommen wir wohl noch dieses Jahr, aber den Ausbau kriegen wir erst Anfang 2012 hin.


27.10.2011

laufende Fahrzeugbeschaffungen

Gern möchten wir einen kurzen Überblick über die laufenden und anstehenden Fahrzeugbeschaffungen geben.

Als Ersatz für den Reaktorerkunder in Bargteheide läuft die Neubeschaffung eines Erkunders auf Basis eines Sprinters. Das Fahrzeugkonzept wurde auf Landesebene erarbeitet. Der 5 Tonner wird umfangreiche atomare und chemische Messtechnik, Probenahmeausstattung sowie ABC Schutzbekleidung mitführen. Wir erwarten die Auslieferung im November 2011.

Für den Transport von Proben und als Fahrzeug für die Bereitschaftsführung beschaffen wir z. Zt. ein MZF, einen Mercedes Vito. Das Fahrzeug ist z. Zt. in Reinfeld bei Mercedes und wird nächste Woche nach Bad Oldesloe zum Einbau der Sonderrechtsanlage sowie der Funktechnik überführt. Danach erfolgt noch der Innenausbau. Das Fahrzeug soll im Dezember 2011 in Dienst gestellt werden.

Der Hoisdorfer Reaktorerkunder wird durch ein MZF, baugleich zum MZF 99/14 beschafft. Die Ausschreibung des Fahrgestellls läuft gerade. Die Indienststellung wird vermutlich im 1. Quartal 2012 sein.

Für 2012 ist die Ersatzbeschaffung des Gerätewagen Gefahrgut vorgesehen. Hierzu muss aber erst die Bewilligung der Haushaltsmittel abgewartet werden. Eine Fahrzeugübergabe wird erst in 2013 sein können.

Offen ist z. Zt, wie die Ersatzbeschaffung des Trittauer Erkunder erfolgen wird. Hier laufen z. Zt. Verhandlungen.

Wir werden zeitnah weiter informieren.


08.10.2011

Einsatzübung in Reinfeld

Am Neuhöferteich in Reinfeld haben wir am letzten Samstag eine Gefahrgutübung durchgeführt. Diverse Gebinde mit einem chemischen Stoff waren am und im Teich, diese mussten unter Einsatz eines Chemikalienschutzanzuges geborgen werden.

Hier ein paar Bilder. 

           
             

  

           
             

  


06.10.2011

Neuen Löschcontainer in Dienst gestellt

 

Löschcontainer

250 Kilogramm ABC Löschpulver

 

 

Heute wurde unser neuen Container geliefert. Wir werden ihn auf unserem Gerätewagen Logistik mitführen und damit den dreifachen Löschangriff an der Einsatzstelle sicherstellen. 


13.07.2011

Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Bargteheide

Chlorgasfreisetzung im Freibad Bargteheide mit verletzten Personen. Ein Einsatzszenario, welches wir bereits so ähnlich im Jahr 2009 mit den Bargteheider Kameraden so meistern hatten. Der LZ-G Stormarn unterstützte die Bargteheider bei dieser Übung mit dem Einsatzleitwagen und einer Dekontaminationsstaffel.


07.03.2011 

Neue Wärmebildkamera in Dienst genommen

 

Die alte Wärmebildkamera (WBK) des LZ-G hatte einen größeren Defekt und eine Reparatur war nicht mehr wirtschaftlich. Daherhaben wir einen neue WBK benötigt und heute in Dienst genommen.

Bullard T3 Max

 


21.02.2011

Jugendfeuerwehr Glinde beim LZ-G Stormarn zu Besuch

Die Jugendfeuerwehr Glinde hat sich mit dem Thema Gefahrgut beschäftigt. Vor 14 Tagen wurde in der Wache Glinde der LZ-G Stormarn im Rahmen einer Powerpointpräsentation theoretisch vorgestellt. Heute war dann der Praxistag: Unsere Wache in Nütschau und unsere Fahrzeuge wurden besucht und durch unseren Bereitschaftsführer Claus Havemann und seinem Stellvertreter Matthias Stark vorgestellt.

Was ist eine Dekontamination, wie schwer ist ein Chemikalienschutzanzug, wie funktioniert ein Ionenmobilitätsspektrometer, ... Viele neugierige Fragen konnten geklärt werden. Schnell waren die geplanten 60 Minuten vergangen, viel zu schnell. Zum Abschied wurde uns als Dank für die kleine Führung ein Modell von einem Glinder Einsatzfahrzeug übergeben. Uns hat der Abend viel Spass gemacht, und wer weiß: Vielleicht können wir in Zukunft den einen oder die andere als neues Mitglied bei uns begrüßen.


 

14. November 2010

DMF wird außer Dienst genommen

Eine Ära geht zu Ende. Unsere Rundhauber, das Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug (DMF) wird nach 33 Jahres treuen Dienst im LZ-G Stormarn außer Dienst genommen.

Das Fahrzeug wurde vom Bund für die Dekontamination von Personen in den 70er Jahren den ABC-Zügen zur Verfügung gestellt. Ein bis in die letzte Ecke ausgenutztes Fahrzeug mit vielen Funktionalitäten hat seine Altersgrenze erreicht. Das Fahrzeug ist personalintensiv und wurde daher im Einsatzdienst durch den LZ-G Stormarn kaum mehr genutzt.

Das Nachfolgefahrzeug wurde durch den Bund bereits geliefert. Das Dekon P ist mit einer Ladebordwand ausgerüstet, dadurch wird deutlich weniger Personal benötigt. Nur hat der Bund immer noch nicht die Ausrüstung für das neue Fahrzeug geliefert, und wann das soweit ist bleibt weiterhin offen. Trotzdem nehmen wir das DMF außer Dienst. Die Unterhaltungskosten für das DMF stehen in keinem Verhältniss zum Einsatzwert. Um auch weiterhin eine Personenvolldekontamination durchführen zu können wird die Beladung des DMF von uns eingelagert und im Bedarfsfall mit dem neuen Dekon P in den Einsatz gebracht.

 


25. Oktober 2010

Neuer LZ-G Erlass

Der neue Erlass für die Löschzüge-Gefahrgut in Schleswig Holstein ist in Kraft getreten. Download hier.

Wesentliche Veränderungen:

  • Der LZ-G ist jetzt nach FwDV 3 als Bereitschaft mit einer Führungseinheit und zwei Einsatzzügen gegliedert
  • Das Personal muss mindestens in zweifacher Besetzung vorhanden sein, also Mindeststärke 96 FM, wobei die Doppelbesetzung über die Gefahrgutergänzungseinheiten sichergerstellt werden kann
  • Mindestfahrzeugausstattung:
    • Gerätewagen-Gefahrgut mit Feuerwehranhänger 250 kg Pulver
    • Gerätewagen Strahlenschutz/Atemschutz, alternativ Reaktorerkunder
    • Mannschaftstransportfahrzeuge
    • Dekontaminations- LKW Personen
    • Gerätewagen Logistik
    • ABC Erkundungs KFZ
    • Reaktorerkundungs KFZ
    • Löschfahrzeug

Wir werden in den nächsten Wochen die Handlungsfelder für den Kreis Stormarn herausarbeiten und evtl. erfoderliche Maßnahmen planen.


25. September 2010

Übung Notfallstation

Seit langem wurde die Notfallstation in Trittau neu geplant, die bereits seit längerem auf landesebene diskutierten Veränderungen der Rahmenempfehlung flossen mit ein, und am 25.09. war es soweit: Das neue Konzept wurde erprobt.

Eine Notfallstation ist ein Angebot an die Bevölkerung bei einem kerntechnischem Unfall, dort kann gemessen werden, ob die jeweilige Person mit Radioaktivität kontaminiert wurde, es können Dekontaminationsmaßnahmen durchgeführt werden, erste Hilfe wird geleistet, eine Notunterbringung kann organisiert werden. Ein also vielfältiges Angebot. Daher ist das Zusammenwirken der unterschiedlichen Fachdienste erforderlich. Die örtliche Feuerwehr FF Trittau, der Löschzug-Gefahrgut, die Betreuungsgruppen, die Sanitätsgruppen, die Technische Einsatzleitung, das Technische Hilfswerk, die Polizei, das Kreisauskunftsbüro, die Kreisverwaltung und die psychosoziale Unterstützung, alle waren mit eingebunden.

Nach einigen Startschwierigkeiten erfolgte der Aufbau der Stationen, um dann die Notfallstation in den Probetrieb zu nehmen. Wie zu erwarten hakte es am Anfang hier und da, aber es wurde schnell immer besser. Und zum Schluss konnten wir feststellen: Das Konzept funktioniert, die Planungen sind erfolgreich gewesen. An der einen oder anderen Stelle sind kleine Anpassungen erforderlich, aber am Schluss stand fest: Die Übung war erfolgreich und die geplante Anlage ist praxistauglich.


23. Juni 2010

Privat Viewing beim LZ-G

Wie auch schon bei der EM 2008, so haben wir auch zur Weltmeisterschaft 2010 in der Wache des LZ-G in Nütschau ein Privat Viewing organisiert. 25 Kameradinnen und Kameraden verfolgten gemeinsam begeistert den Einzug unserer Fußballnationalmannschaft in das Achtelfinale.

Auf unserer Großbildleinwand mit 4 x 6 Meter ist uns wirklich nichts entgangen. Grillfleisch und Wurst sowie ausreichend Getränke sorgten für eine entsprechende Stimmung. Leider gab es nur ein Tor, aber das Ergebniss zählt.

Schland oh Schland ...

 

   


 


 


04. Juni 2010

Übergabe des Gerätewagen Logistik durch das Innenministerium

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde im Gefahrenabwehrzentrum Neumünster durch den Innenstaatssekretär Volker Dornquast insgesamt 30 Fahrzeuge an den Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein übergeben. Beim LZ-G Stormarn wurde der Gerätewagen Logistik in Dienst gestellt.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Innenministeriums.

 


14. - 15. Mai 2010

Duschen bei den Landesmeiterschaften der DLRG

Im Freibad in Trittau fanden am Himmelfahrtswochenende die Landesmeisterschaften der Rettungsschwimmer der DLRG statt. Da die Duschanlagen im Freibad auf einen so großen Ansturm nicht ausgelegt sind, wurde der LZ-G Stormarn gebeten, die Duschanlage vom Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug zu betreiben.

Es war ein kaltes Wochenende, und daher wurden die Duschen sehr gut angenommen. Wir haben ca. 40.000 Liter warmes Wasser produziert und in die Duschzelte gepumpt. Natürlich musste die gleiche Menge als Abwasser in die Kanalisation gepumt werden. In Spitzenzeiten hatten wir 25 Wettkämpfer gleichzeitig unter den wärmenden Duschköpfen.

Dem LZ-G hat dieses Wochenende sehr viel Spaß gemacht. Nebenbei konnten wir zum einen die Technik im Dauerbetrieb testen und zum anderen unsere vielen neuen Kameraden an den Anlage ausbilden.

 

 

       
   

 

   

7. März 2010

Übung auf dem Truppenübungsplatz

Diverse Gebinde  mit Gefahrgut liegen verstreut auf einer Wiese, teilweise laufen Flüssigkeiten aus!

So lautete die Meldung zu Beginn der Übung des LZ-G Stormarn. Auf dem Truppenübungsplatz Wüstenei am Rande des Landkreis Stormarn Richtung Lübeck wurde eine große Übungslage dargestellt. Obwohl Regen angesagt war, hatten wir Glück. Der Boden war zwar aufgeweicht, aber es gab keinen Nachschub von oben. Ziel der Übung war es, die Leistungsfähigkeit des Zuges zu überprüfen und eventuelle Schwachstellen zu erkennen.

Der LZ-G verlegte im geschlossen Verband in Nütschau startend zum Übungsgebiet. An der "Einsatzstelle" erfolgte eine erste Lageeinweisung. Unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) wurde die Lage erkundet und die Gebinde abgedichtet und geborgen. Eine Dekontaminationsstelle für CSA-Träger dekontaminierte die eingesetzten Kräfte. Auch das Retten eines verunfallten CSA-Träger wurde geübt. MAYDAY - MAYDAY!!! Diese Worte schallten plötzlich über die Einsatzstelle. Mayday ist das gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift festgelegte Notfallsignal an der Einsatzstelle. Die vorher festgelegten und eingeübten Maßnahmen wurden schnell eingeleitet und umgesetzt. Für die Sicherheit der eingesetzten Kameradinnen und Kameraden ist es sehr wichtig, dass diese Handgriffe beherrscht werden, denn auch ein Retter kann schnell zu einem Opfer werden.

Die Lage wurde zielgerichtet abgearbeitet. Die aufgetretenden Engpässe wurden schnell beseitigt. Für die weitere Ausbildung wurden einige Punkte erkannt, die weiter vertieft werden müssen. Mit der Leistungsfähigkeit des Zuges waren wir sehr zufrieden, aber wir wollen ja immer noch etwas besser werden.


10. Januar 2010

Stormarn und der Schnee

Neuschnee und Sturm führten in einigen Landkreisen in Schleswig-Holstein zu massiven Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Teilweise waren Straßen nicht mehr passierbar, Autos blieben in den Schneeverwehungen stecken. Der Rettungsdienst und der Notarzt hätte einige Ortschaften und abgelegene Häuser nicht mehr mit ihren Einsatzfahrzeugen erreichen können.

Daher wurde heute der Dekon P, ein 17 Tonnen Fahrgestell mit Allradantrieb und großer Bodenfreiheit, mit Schneeketten ausgerüstet. Das Fahrzeug wurde nach Reinfeld an die dortige Feuerwehrwache verlegt, da so ein schneller Einsatz des Fahrzeuges möglich ist. Der Kreis Stormarn wird das Fahrzeug zur Unterstützung des Rettungsdienstes einsetzten. Der Notarzt oder die Besatzung des Rettungswagen werden dann auf das Dekon-P umsteigen und so zur Einsatzstelle gebracht.

 

 


 12. Dezember 2009

Fahrzeugübergabe 

 

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde durch den Landrat des Kreises Stormarn, Herrn Klaus Plöger, insgesamt fünf Fahrzeuge an den Katastrophenschutz in Stormarn übergeben. Drei Fahrzeuge wurden dem Löschzug- Gefahrgut Stormarn überreicht.

Der  Dekon P, ein Fahrzeug, das durch den Bund beschafft wurde, ist für die Dekontamination von Personen vorgesehen. Die Fachdienstausstattung für dieses Fahrzeug wurde noch nicht mit ausgeliefert, sie wird erst später durch den Bund zur Verfügung gestellt.

Das überreichte MZF, ein durch den Kreis Stormarn beschaffter 5 Tonnen Mercedes Benz Sprinter, ist zum einen für den Transport von Einsatzkräften vorgesehen. Außerdem wird auf dem Einsatzfahrzeug Messgeräte für den atomaren Einsatz mitgeführt. Es kann aber auch für Mess- und Probenahmeeinsätze eingesetzt werden. Das Fahrzeug ist eine Ersatzbeschaffung für einen Reaktorerkunder.

Als drittes Fahrzeug beschaffte der Kreis Stormarn als Ersatz für den Gerätewagen Nachschub einen Mercedes Benz Atego 1224 und ließ es zu einem Gerätewagen Logistik ausbauen. In dem festen Kofferaufbau mit einer 1,5 Tonnen Ladebordwand werden Einsatzmittel für den 2. Abmarsch mitgeführt.

Alle drei Fahrzeuge werden in Nütschau stationiert.

Der Zugführer des LZ-G, Claus Havemann, wies darauf hin, dass man bei den Gefahren von heute nicht mit Technik von gestern in den Einsatz gehen kann. Er bedankte sich daher ausdrücklich für die umfangreichen Neubeschaffungen bei der Kreisverwaltung und der Kreispolitik. Nicht nur der Fuhrpark, sondern auch das Gerätehaus und die Ausrüstung wird seit Jahren konsequent modernisiert und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Hierbei stehen Leistungsfähigkeit, Funktionalität und einfache Handhabung im Vordergrund der Investitionsentscheidungen. Auch in den nächsten Jahren soll die Modernisierung fortgesetzt werden.

Unser besonderer Dank auch an den ASB-Stormarn in Bad Oldesloe für die Vorbereitung und Durchführung der kleinen Feierstunde. Der Veranstaltung wurde mit viel Liebe zum Detail ein würdiger Rahmen gegeben. 

 

 

       

 

 

 

 


27. November 2009

Jahresabschluss 2009

Traditionell wird am letzte Dienst des LZ-G das abgelaufene Jahr betrachtet und ein Ausblick auf das folgende Jahr gegeben. An dieser Veranstaltung haben auch dieses Jahr wieder der Kreiswehrführer Gerd Riemann, ein Vertreter der Kreisverwaltung, Herr Manke, der Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale Herr Sönke Nehls und ein Vertreter der TEL, Holger Hofmann teilgenommen.

Ein gemeinsames Grünkohlessen rundete die Veranstaltung ab.


23.  - 25. November 2009

ABCErkKw vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz (BBK) in Bonn abgeholt

Wie bereits angekündigt wurde der durch den Bund zur Verfügung gestellte ABC- Erkundungskraftwagen (ABCErkKw) technisch modernisiert. Insbesondere die Hard- und Softeware des Rechners wurde erneuert. Daher war es erforderlich, dass vor der Fahrzeugübergabe eine zweitägige Schulung beim BBK in Bonn erfolgte. An dieser Schulung haben drei Kameraden des LZ-G Stormarn teilgenommen.

Am dritten Tag wurde das Fahrzeug im Auslieferungslager des BBK übergeben, wo neben diversen ABCErkKW auch andere KatS-Fahrzeuge für Ihre Übergabe an die Einheiten vorbereitet werden.

 

 


11. November 2009

18:18 Uhr: Alarmübung in Bargteheide

Im Gewerbegebiet in Bargteheide läuft Gefahrgut aus! Diese Meldung ereilte die 75 Kameradinnen und Kameraden des LZ-G Stormarn per Alarmempfänger. Der komplette Zug wurde per Vollalarm durch die Leitstelle Süd alarmiert. 18:18 Uhr am 11.11.? Für erfahrene Kräfte ein eindeutiger Hinweis: Das könnte sich um eine Alarmübung handeln. Und die Vermutung war richtig!

Im Rahmen einer solchen für die Einsatzkräfte überraschenden Übung werden die Alarmierungswege und -zeiten überprüft. Wichtig ist es dann auch, beim Eintreffen der Einsatzfahrzeuge am Einsatzort möglichst schnell in geordnete Strukturen zu arbeiten. Die Fahrzeuge müssen so aufgestellt werden, dass sie zum einen möglichst nah am benötigten Ort stehen, andererseits darf aber auch die Einsatzstelle nicht zugeparkt wird. Die Einsatzkräfte müssen Ihre Aufträge erhalten, denn die Lage wollen wir möglichst schnell und sicher in den Griff bekommen. Dabei muss aber die Sicherheit des Personals im Vordergrund stehen.

Gegen 20:00 Uhr wurde die Übung beendet. Die erteilten Einsatzaufträge Sichern der Einsatzstelle, Umpumpen des vermeintlichen Gefahrgutes sowie behelfsmäßige Dekontamination der eingesetztes Chemikalienschutzanzugträger wurden zielsicher erledigt. Die zur Einsatzstelle alarmierte Betreuungsgruppe des ASB aus Bad Oldesloe versorgte die Einsatzkräfte mit einer guten Gulaschsuppe und mit Getränken.

Fazit der Übung: Alles lief wie geplant, kleinere Probleme konnten schnell gelöst werden.

Bericht auf ln-online

Video auf ln-online


12. September 2009

Dekontaminationsübung mit dem THW in Lübeck

150 Beteiligte vom THW und LZ-G Stormarn haben heute im Rahmen einer Übung in Lübeck das Dekonkonzept für Einsatzkräfte bei Öl-Schadensfällen auf der Nord- oder Ostsee getestet. Ca. 80 Personen wurden dekontaminiert.

Seit drei Jahren hat das THW und der LZ-G Stormarn ein Dekonkonzept erarbeitet, bei dem die besonderen Anforderungen bei großen Ölschadensfällen an der Küste berücksichtigt werden. Die Aufgabenstellung hieß: Die Einsatzkräfte, die für die Reinigung von Küsten und Stränden nach großen Ölhavarien an der Nord- und Ostsee eingesetzt werden, sind im besonderen Maße mit Ölen kontaminiert. Eine große Anzahl von Kräften müssen mit besonderer Schutzbekleidung ausgestattet und in die Arbeitsschutzmaßnahmen eingewiesen werden und sind bei Einsatzende zu dekontaminieren und wieder mit der normalen Einsatzschutzbekleidung einzukleiden.

Bereits im Rahmen der großen länderübergreifenden Ölschadensübung im Jahre 2007 wurde das Konzept erstmalig erprobt. Die so erlangten Erfahrungen wurden analysiert und das Konzept wurde dann weiterentwickelt. Unter der Übungsleitung des Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (lKS-SH) und der Zugführung des THW Lübecks wurde das finale Konzept heute in die Praxis umgesetzt. 

Als Ergebnis steht nunmehr ein praktikables Dekonkonzept zur Verfügung, dass auch durch andere Kräfte des THW und von ABC Einheiten der Feuerwehr mit der ABC Bundesausstattung umgesetzt werden kann. Bereits in 2 Wochen erfolgt eine gleichartige Übung des LZ-G Pinneberg mit dem THW.

Die Übungsleitung, die Zugführung des LZ-G Stormarn sowie die Übungsbeobachter, unter anderem das Havariekommandos in Cuxhaven, bewerteten die Übung als großen Erfolg. Die gesetzten Ziele wurden erreicht. Besonders hervorgehoben wurden die außerordentlich motivierten ehrenamtlichen Helfer vom THW und der Feuerwehr.

Unser Dank gilt dem THW für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Bericht des THW

 

 

   


 


 


04. August 2009

ABC-Erkundungskraftwagen (ABCErkKw) wird modernisiert

Ab heute ist der ABCErkKw des LZ-G Stormarn für ca. 3 Monate außer Dienst. Das durch die Bundesrepublik Deutschland zur Verfügung gestellte Einsatzfahrzeug wird modernisiert.

 Die Nachrüstung (Upgrade) der ABC-Erkundungskraftwagen umfasst die Aktualisierung und Erweiterung insbesondere von


- Messrechner mit Touchscreen-Monitoren
- Mess-Software und weitere Anwendersoftware
- Digitale Karten Deutschland
- Wartung radiologisches Mess-System
- FH40G Halterung und EMV-Abschirmung
- Luftansaugung in Außenwand
- Energieversorgung
- Drucker
- Tastaturschublade
- Dokumentation und Schulung


Die ab 2001 ausgelieferten ABC-ErkKW, die auch nach 2009 im Bundesbestand verbleiben, erhalten gemäß Konzeption der Ausstattung eine Aktualisierung der Ausstattung, da die
Messrechner zwischenzeitlich nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Dieses Upgrade der ABC-ErkKW umfasst neben dem Messrechner noch weitere Optimierungspunkte.
 

Einzelnen handelt es sich dabei um folgende Punkte:

Messrechner und Mess-Software

Die Messrechner der ABC-ErkKW werden durch einen aktuellen und leistungsfähigen Rechner ersetzt, der auch eine Bedienung der Mess-Software über Touchscreen-Monitore
ermöglichen wird. Er wird mit einer ebenfalls aktualisierten Mess-Software unter dem Betriebssystem Windows XP Professional laufen und Kartenmaterial von Deutschland sowie
Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und den Gemeinsamen Stoffdatenpool Bund/Länder (GSBL) installiert bekommen.

Neben der Portierung auf Windows XP wurde die Messsoftware u. a. im Bereich der Kartendarstellung erweitert und verbessert, ebenso konnten die Ladezeiten deutlich verkürzt
werden. Des Weiteren werden bei dieser Softwareaktualisierung dringende Optimierungen und Fehlerbereinigungen im internen Programmablauf vorgenommen, die Kommunikation
mit der Messleitkomponente vorbereitet sowie für den Bediener unabdingbare Verbesserungen in der Bedienung und Darstellung vorgenommen. Auch eine
Kartendarstellung bei den chemischen Messungen ist nun Teil der Software. Durch die neue zusätzliche Eingabemöglichkeit über den Touchscreenmonitor ergeben sich für den
Anwender weitere Verbesserungen in der Bedienung. Sämtliche Änderungen und Neuerungen werden den Bedienern in Schulungen vorgestellt.

Weitere Optimierungen am Messsystem des ABC-ErkKW


Das radiologische Mess-System wird auf die aktuellen, nach Strahlenschutzverordnung vorgegebenen Berechnungsgrundlagen angepasst. Das FH 40 G erhält eine verbesserte
EMV-Abschirmung. Gleichzeitig wird eine Wartung der Messsonde durchgeführt. Eine neu entwickelte Halterung für das vorhandene Messgerät FH 40 G stellt eine erhebliche
Verbesserung für die gesamte Handhabung des Messgerätes, insbesondere beim Ein- und Ausbau für den abgesetzten Messmodus dar.

Für den chemischen Nachweis (PID, IMS und Prüfröhrchen) werden vier Ansaugstutzen in die rechte Außenwand des Fahrzeugs eingebaut.

Auf Grund des höheren Energieverbrauchs aktueller Rechner, Monitore und leistungsfähigen Drucker und im Hinblick auf zukünftige Möglichkeiten insbesondere im Bereich
Datenfernübertragung erhält der Messcontainer eine Aufrüstung der Energieversorgung durch Einbau einer Batterie mit höherer Kapazität (120 Ah Blei-Gel-Batterie).
Für den Ausdruck von Messergebnissen und Kartendarstellungen ist weiterhin ein Farbdrucker notwendig. Es wird nun ein System auf 230 V-Basis mit Sinus-Wechselrichter
installiert, das zur leichteren Bedienung und Wartung auf einer Schublade im mittleren Fach des Messcontainers installiert wird.

Die Tastaturschubladen werden gegen eine robustere Ausführung ausgetauscht, die auch mehr Ablagefläche bietet.

Dem aktualisierten ABC-ErkKW wird eine ebenfalls aktualisierte Dokumentation (Handbücher) beigefügt. Darüber hinaus werden drei Besatzungsmitglieder in einer
zweitägigen Schulung zeitgleich mit der Wiederauslieferung des Fahrzeugs bzgl. der Neuerungen durch das Upgrade ausgebildet, so dass eine sofortige Einsatzbereitschaft nach
Rückkehr an den Standort sichergestellt ist.

 


13. Juli 2009

Neuer stellvertretender Zugführer

Im Rahmen einer kleinen internen Feierstunde hat der Kreisbrandmeister Gerd Riemann Matthias Stark aus Badendorf zum neuen stellvertretenden Zugfüher des Löschzug- Gefahrgut Stormarn ernannt. Matthias Stark ist seit fast 10 Jahren im LZ-G aktiv und führte seit 2005 die Einsatzkomponente II. Die Internettredaktion des LZ-G wünscht Matthias viel Freude bei seinem neuen Amt.

Der bisherige stellvertretende Zugführen, Martin Bornhöft, musste leider aus beruflichen und persönlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen, da er im Moment nicht die für die Aufgabe erforderliche Zeit zur Verfügung hat. Er bleibt dem LZ-G aber als Gruppenführer in der Einsatzkomponente I erhalten. Der Kreiswehrführer dankte dem Nienwohlder Kameraden Martin Bornhöft für das erbrachte Engagement. Der LZ-G Zugführer Claus Havemann freut sich ausdrücklich darüber, dass Martin Bornhöft mit seinem Fachwissen dem LZ-G erhalten bleibt.

Neuer Leiter der Einsatzkomponente II wird der Reinfelder Kamerad Martin Dillig.


17. Mai 2009

24 Stundenübung mit dem LZ-G Herzogtum-Lauenburg

Vom 16. Mai bis zum 17. Mai haben die Löschzüge-Gefahrgut der Kreise Herzogtum Lauenburg und Stormarn eine gemeinsame 24 Stundenübung absolviert. Übungsziele der Übung waren:

 

1.       Zusammenarbeit mit dem LZ-G RZ

2.       Mess- und Probenahmeanweisung im 24 Stunden Schichtbetrieb

3.       Kontaminationsnachweis und Dekontamination von Personen, Gerät und Fahrzeugen im A-Fall

4.       Abarbeiten einer größeren C-Lage in Zusammenarbeit mit einem zweiten LZ-G

5.       Verlegungsübung des LZ-G Stormarn

6.       Erprobung des Logistikkonzeptes LZ-G Stormarn

 

 

       

 

         

 

       


 


 



02. März 2009

Fahrzeugübergabe an LZ-G

Katastrophenschutz wird technisch weiter aufgerüstet -
Innenminister Hay stellt zehn Dekon-LKW P in Dienst

RENDSBURG. Der Katastrophenschutz in Schleswig-Holstein wird technisch weiter aufgerüstet. Innenminister Lothar Hay stellte am Montag (2. März) in Rendsburg zehn Lastkraftwagen für die Dekontamination in Dienst. Diese Spezialfahrzeuge transportieren das Gerät, mit dessen Hilfe Einsatzkräfte und zivile Personen nach einem Unfall mit gefährlichen Stoffen hygienisch gereinigt und dekontaminiert werden. Die Lastwagen sind beispielsweise mit Duschzelten, Duschwannen, Wasserdurchlauferhitzer, Zeltheizung, Schmutzwasserpumpen und Wasserbehältern beladen. Die zehn Dekontaminationsfahrzeuge kosten zusammen mit der Spezialausrüstung insgesamt zwei Millionen Euro. Die Kosten übernimmt der Bund. Jeweils ein Spezialfahrzeug wird in Neumünster sowie in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Schleswig-Flensburg, Steinburg, Stormarn, Ostholstein, Plön, Segeberg und Pinneberg stationiert. Die Spezialausrüstung fehlt noch; sie wird derzeit beschafft und so schnell wie möglich ausgeliefert.
 

15 weitere Fahrzeuge wurden auf die übrigen Bundesländer verteilt, erklärte MdB Bettina Hagedorn, die als Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages für die finanzielle Absicherung des Programms mit zuständig ist. „Die Auslieferung der Fahrzeuge ist der Beginn eines Programms, mit dem der Bund innerhalb der nächsten 14 Jahre seine Ausstattung grundlegend umstrukturieren und den künftigen Erfordernissen anpassen wird“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, der eigens aus Bonn angereist war.
 

„Mit der Zuteilung von 10 Fahrzeugen an das Land Schleswig-Holstein hat der Bund auf den im Vergleich zu den anderen Ländern relativ niedrigen Bestand reagiert und den Gesamtfehlbestand auf zwei Fahrzeuge reduziert“, so Unger. Insgesamt, so Unger werden den Ländern im Rahmen des ergänzenden Katastrophenschutzes des Bundes in den nächsten Jahren rund 5000 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. So seien 280 KTW derzeit bestellt – 21 davon bekommt Schleswig-Holstein. Im Bereich des Brandschutzes befinden sich die Ausschreibungsverfahren für Löschgruppenfahrzeuge und Schlauchwagen kurz vor der Vergabe.Im 2. Quartal 2010 wird mit der Auslieferung der ersten Fahrzeuge gerechnet.

Innenminister Lothar Hay bezeichnete Investitionen in den Katastrophenschutz als sinnvoll und unverzichtbar. Seit 2004 habe das Land zusammen mit den Kreisen und kreisfreien Städten mehr als sieben Millionen Euro investiert, um die Ausstattung für den Katastrophenschutz zu verbessern. Noch wichtiger als das Geld sei jedoch das ehrenamtliche Engagement der Frauen und Männer. "Wir können auf die vielen freiwilligen Helfer nicht verzichten", sagte der Minister und ergänzte: „Kommunalpolitiker, die für die Zusammenlegung oder gar Auflösung von Feuerwehren plädieren, sollten lieber zurücktreten.“ Die hohe Motivation und Professionalität der Feuerwehren seien Garanten für eine erfolgreiche Bewältigung von Katastrophen.
 

Text / Fotos: LFV/Holger Bauer 

 

 

 

   
 

Der Innenminister Lothar Hay und MdB Bettina Hagedorn mit
unserem  Gerätewart Sven Höhnke bei der Übergabe in Rendburg

 

 

 

 


25. Oktober 2008 

Forum ABC: Gefahrgutspezialisten tagten


Die Zugführer der Löschzüge Gefahrgut und die Kreisfachwarte „Strahlenschutz“ und „ABC“ der Kreis-/Stadtfeuerwehrverbände sowie der Berufsfeuerwehren trafen sich am vergangenen Sonnabend zu einer Tagung in der Kreisfeuerwehrzentrale Stormarn in Nütschau. Fachleiter Martin Schuldt lieferte den Gefahrgutspezialisten neueste Informationen für deren Arbeit. So ging es unter anderem um die Pläne des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenabwehr (BBK) zum Thema Ersatzbeschaffungen von KatS-Fahrzeugen.

Landesbrandmeister Detlef Radtke war zu Gast und informierte über Neuigkeiten aus dem Verbandsleben. Vom Amt für Katastrophenschutz referierte Thomas Heise über die Neukonzeption der in die Jahre gekommenen Reaktorerkundungsfahrzeuge. Sollten die Planungen der Arbeitsgruppe, in der auch der Landesfeuerwehrverband vertreten ist, weiterhin so konstruktiv weiterlaufen, dürfte 2009 mit dem Bau des ersten Prototypes zu rechnen sein. Der LZG des Kreises Pinneberg stellte danach sein neues Fahrzeugkonzept vor, das nun auf Abrollbehältern basiert. Mit einem AB-Gefahrgut und einen dreiachsigen Trägerfahrzeug wurden hier die ersten Schritte getan. Claus Havemann, Zugführer des LZG Stormarn, nutzte abschließend die Gelegenheit, den Neubau des Gerätehauses des LZG auf dem Gelände der Kreisfeuerwehrzentrale vorzustellen.
 

Quelle: LFV Schleswig Holstein Newsletter

 

 

 

Die Zugführer LZ-G und Fachwarte Gefahrgut aus Schleswig-Holstein

im Kreisfeuerwehrzentrum Stormarn

 

 


08. März 2008

Hochmoderne Heimstatt für Stormarns  LZ-G  eingeweiht

Große Freude bei den Stormarner Feuerwehren und speziell beim Löschzug Gefahrgut (LZ-G)  des Kreisfeuerwehrverbandes:  Nach neunmonatiger Bauzeit wurde am Samstag, 08. März 2008, auf dem Gelände des Kreisfeuerwehrzentrums im Travenbrücker Ortsteil Nütschau ein großer Erweiterungsbau offiziell eingeweiht,  der insbesondere dem Stormarner „Löschzug Gefahrgut“ (LZ-G) als zeitgemäße Heimstatt dienen soll.

Rund 2,5 Mill. Euro investierte der Kreis seit August 2006 in die zukunftsweisende Doppel-Baumaßnahme in Nütschau,  davon allein 1,6 Mill. Euro für den jetzt fertig gestellten Neubau mit seiner Nutzfläche von 790 qm.  Bereits im vergangenen Frühjahr war der hochmoderne Übungsplatz für die praktische Ausbildung der knapp 3300 Aktiven in den 89 Freiwilligen Feuerwehren und vier Werkfeuerwehren des Kreises in Betrieb genommen worden.  Der bisherige Übungsplatz von 1987 war zeitgleich zum Parkplatz mit 72 Stellplätzen umgebaut worden. 

Kreisbrandmeister Gerd Riemann (Reinfeld) begrüßte zu der Einweihungs-Feierstunde – an die sich eine Besichtigung der neuen Räumlichkeiten und ein rustikales Spanferkelessen anschlossen – knapp 150 geladene Gäste aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens,  aus Kreispolitik und Verwaltung,  Vertreter der Baufirmen,  dazu LZ-G-Abordnungen aus allen Teilen des Landes.

Alle Redner – Kreiswehrführer,  Landrat Klaus Plöger,  der Vorsitzende des zuständigen Wirtschafts-,  Planungs- und Bauausschusses im Kreistag,  Detlev Hinselmann (CDU),  sowie der Zugführer des LZ-G,  Oberbrandmeister Claus Havemann (FF Hoisdorf) – äußerten ihre Freude über die jetzt abgeschlossenen Baumaßnahmen und lobten die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Kreisfeuerwehrverband,  Kreispolitik und Kreisverwaltung in der fünfjährigen Planungs- und Bauphase des Mammutprojekts.

Besonderes Lob und Dank von allen Seiten erhielt Ehrenkreisbrandmeister Harry Ramm (67) aus Grabau,  den nicht nur der Landrat als den „Motor des Vorhabens“ während seiner Amtszeit bis Oktober 2005 bezeichnete – eines Vorhabens,  das gleichermaßen einen „wichtigen Baustein für die zeitgemäße Ausbildung der Feuerwehren in Stormarn“ wie auch für die Bereitstellung moderner Arbeitsbedingungen für den seit 1976 bestehenden Stormarner Löschzug Gefahrgut (LZ-G) darstelle.

Landrat Klaus Plöger bescheinigte der hoch motivierten  65-köpfigen LZ-G-Truppe (unter ihnen auch zwei junge Damen) mit ihrem Zugführer Claus Havemann „langjährige Superarbeit“ bei ständig zunehmendem Aufgabenspektrum.  Neben dem normalen Feuerwehrdienst in ihren Heimatwehren absolvieren diese Spezialkräfte jährlich durchschnittlich 30 Dienstveranstaltungen im LZ-G.

Der jetzt in Betrieb genommene Erweiterungsbau ist die siebente Großbaumaßnahme in Nütschau in gut 40 Jahren,  in denen der Kreis an diesem Standort umgerechnet mehr als fünf Millionen Euro investiert hat.  Was im August 1967 mit der damaligen Kreisschlauchpflegerei begann und sich im September 1978 mit dem ersten Bauabschnitt für das Kreisausbildungszentrum fortsetzte,  erfuhr in den Jahren 1987,  1991 und 1999 nochmals drei Erweiterungen;  2007 folgte der bereits erwähnte „Truppenübungsplatz“ (so stets vom Landrat bezeichnet).

Direkt angrenzend an den Garagentrakt von 1967 und 1991,  sind jetzt sechs weitere Stellplätze für die bisher an verschiedenen Standorten im Kreis untergebrachten Einsatzfahrzeuge des LZ-G  entstanden,  ferner eine Waschhalle für alle in Nütschau stationierten Fahrzeuge sowie Werkstatt- und Lagerräume einschließlich einer hochmodernen Dekon-Anlage für Chemie-Schutzanzüge;  die CSA-Anzüge mussten bisher in Hamburg bzw. in Bad Segeberg gereinigt werden.

Im Untergeschoss des Neubaus in Hanglage finden Umkleide-,  Sanitär- und Büroräume für den LZ-G  Platz.  Hinzu kommt ein separat zugänglicher gemeinsamer Büroraum für den Kreisjugendfeuerwehrwart und die Brandschutzerziehung (BE/BA).  Ebenfalls gesondert zugänglich sind Sanitärräume für die Außenausbildung auf dem benachbarten Übungsplatz.

Um die kreisweite Hilfsfrist von 40 Minuten zu gewährleisten,  bleiben vier der zehn Einsatzfahrzeuge des LZ-G auch weiterhin dezentral stationiert in Reinfeld,  Bargteheide,  Hoisdorf und Trittau.  In drei jetzt frei gewordenen Stellplätzen im Nütschauer Garagentrakt von 1991 werden künftig Einsatzfahrzeuge der Stormarner TEL (Technische Einsatzleitung) – Führungseinheit des KFV im Katastrophenschutz – Platz finden;  diese sind bisher noch in der Turmstraße in Bad Oldesloe untergebracht.

Quelle: KFV-Stormarn

 

 

 

Der Landrat herr Plöger trifft ein     Die Kreispräsidentin Frau Zeuke trifft ein

Der Landrat Klaus Plöger und

der Zugführer LZ-G Claus Havemann

 

Die Kreispräsidentin Christa Zeuke

im Gespräch mit den Gästen

 

 

 

       


 


 



 

 

 

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